Infrarotkabinen – Die neue Sauna?

Der Alltag vieler Menschen ist bestimmt von Stress und Hektik. Job und Familie fordern vollen Einsatz und Umweltbelastungen wie Lärm oder der Straßenverkehr zehren an den Nerven. Nicht selten kommt die Gesundheit im Alltag zu kurz. Sei es eine ausgeglichene Ernährung, regelmäßige sportliche Betätigung oder einfach Wellness für Körper, Geist und Seele. In der Folge steigen Überspanntheit und Erschöpfung und das Wohlbefinden kommt aus dem Gleichgewicht. Gerade für viele beschäftigte Menschen ist es unerlässlich, auch mal abzuspannen und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Eine ideale Gesundheitsoase, gerade für zu Hause, stellt die Infrarotkabine dar. Eine Infrarotkabine wird auch als Infrarotsauna oder Infrarotwärmekabine bezeichnet. Sie nimmt in jüngster Vergangenheit einen immer größeren Stellenwert im Wellness- und Saunabereich ein. Doch wie genau funktioniert eine Infrarotkabine eigentlich, was sind ihre Vorteile und welche Unterschiede gibt es zu einer herkömmlichen Sauna?

 

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Eine Sauna ist sicher jedem Menschen bekannt. Die beheizten Räume mit Temperaturen von über 60° Celsius findet man häufig als zusätzliches Angebot in Schwimmhallen oder Fitnessstudios. In einigen Haushalten findet man auch Saunen im Bad oder im Keller sowie Saunahütten im Garten. Beheizt werden Saunen zumeist mit einem Elektro- oder Kaminofen. Das sogenannte Saunieren geht auf eine lange Tradition zurück. Man kennt die Sauna aus Finnland und aus Russland als wichtigen kulturellen Bestandteil. So ist beispielsweise die Rauchsauna eine sehr traditionelle Form der finnischen Sauna, bei der ein Steinhaufen mit großen Holzscheiten aufgeheizt wird. Der heiße Steinhaufen wird dann mehrmals übergossen, wobei sich der Dampf in der Sauna ausbreitet. Auch das Dampfbad ist dem Bereich Sauna zuzuordnen. Die auch als Nebelbad bezeichnete Saunavariante blickt ebenfalls auf eine lange Geschichte zurück. Bekannt sind vor allem das römisches Dampfbad Caldarium, das türkische Dampfbad Hammām, das russisches Dampfbad Banja sowie das japanische Dampfbad Sentō. Neben der finnischen Rauchsauna findet man vielerorts auch die finnische Blockhaussauna und das feuchtes Warmluftbad. Letzteres wird auch Sanarium, Biosauna oder Biodampfbad genannt. Das Sanarium zeichnet sich durch niedrigere Temperaturen als in der Sauna aus und wird oft mit einer speziellen Lichttherapie und der Beigabe von ätherischen Ölen kombiniert.

 

Das Saunieren ist kultur-historisch sehr interessant. So gibt es beispielsweise in Finnland die traditionelle Weihnachtssauna am Heiligen Abend. In der russischen Sauna treffen sich wiederum Politiker, um zu verhandeln. Die japanischen Sentōs haben als Treffpunkt noch heute soziale Funktionen. Neben den kulturellen Aspekten dient eine Sauna natürlich der Gesundheit. Ein Saunagang besteht in der Regel aus einer Schwitzphase im eigentlichen Saunaraum, einer Abkühlphase in einem Kaltbad und einer anschließenden Ruhephase. Durch diese starken Temperaturschwankungen wird unter anderem die Muskulatur entspannt, der Kreislauf angeregt und der Blutdruck gesenkt. Ferner trägt das Saunieren zu einer Anregung des Stoffwechsels und der Stärkung des Immunsystems bei. Das Saunieren wirkt sich insbesondere abhärtend gegen Erkältungskrankheiten aus und verlangsamt durch die Ausdehnung der Blutgefäße die Hautalterung. Ein Saunabesuch erhöht die Körpertemperatur auf bis zu 39° Celsius. Man spricht auch von einem künstlichen Fieber, als dessen Folge Krankheitserreger zerstört werden. Last but not least steht das Saunieren natürlich auch für eine sehr gründliche Körperhygiene. Das Schwitzen und die verschiedenen Wasser- und Dampfbäder bewirken eine zugleich intensive wie schonende Reinigung des Körpers.

 

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